Terminvorschau: Demo und Konferenz gegen Atom

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Kazaguruma-Demo 2016: Mit Windrädern gegen Atomkraft. Foto: Christoph Eckelt / Greenpeace Energy eG

Am Samstag, den 11. März jährt sich zum 6. Mal die Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima. Wie schon in den vergangenen Jahren wird die traditionelle Kazaguruma-Demo – organisiert von japanischen Anti-Atom-Aktivisten – in Berlin an den Vorfall erinnern. Die Demo startet um 12 Uhr am Gendarmenmarkt in Mitte und zieht über Jägerstraße, Friedrichstraße und Unter den Linden zum Brandenburger Tor. Greenpeace Energy unterstützt den Protestzug und wird in einem Redebeitrag über die Risiken grenznaher europäischer AKWs informieren. Infos zur Demo gibt es unter www.kazagurumademo.de.

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Protest vor dem AKW Temelin im vergangenen Herbst. Foto: ChristopH Rasch / Greenpeace Energy eG

Am 25. März – ebenfalls ein Samstag – findet in München die 7. Temelin Konferenz statt. Bei der eintägigen Veranstaltung geht es in Vorträgen und Diskussionen unter anderem um die mangelhaften Schweißnähte am tschechischen AKW. Greenpeace Energy wird sich im Konferenz-Vortrag der Wiederkehr der Atomkraft in Europa sowie dem Stand der Verfahren bei den umstrittenen Reaktorprojekten Hinkley Point C und Paks II in Ungarn widmen. Mehr zur Münchner Temelin Konferenz unter www.stoppt-temelin.de.

Gabriel: Atomkraft ist teuer und schafft weniger Arbeitsplätze als Erneuerbare

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Wirtschaftsminister Gabriel eröffnete die Konferenz zusammen mit Außenminister Frank-Walter Steinmeier. Fotos (2): Christoph Rasch / Greenpeace Energy eG

Auf der internationalen Konferenz „Berlin Energy Transition Dialogue“, die am Morgen in Berlin begann, hat der deutsche Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) den Atomausstieg bis 2022 verteidigt.  Gabriel: Atomkraft ist teuer und schafft weniger Arbeitsplätze als Erneuerbare weiterlesen

Kommentar: EDF-Konzern verschiebt erneut Investitionsentscheidung

Die Unsicherheit beim Bau von Hinkley Point C wächst. Der französische Energiekonzern Electricité de France (EDF) hat laut übereinstimmenden Medienberichten seine für heute geplante Investitionsentscheidung für den Bau des Atomkraftwerks Hinkley Point C in Großbritannien erneut vertagt. Damit verzögert sich abermals der Baubeginn für das umstrittene AKW, dessen Betrieb der britische Staat mit umfangreichen Subventionen finanzieren will. Es kommentiert Sönke Tangermann, Vorstand von Greenpeace Energy.
Kommentar: EDF-Konzern verschiebt erneut Investitionsentscheidung weiterlesen

Die Klagegemeinschaft: Zehn Unternehmen gegen Atom-Beihilfen

Klagegemeinschaft_LogoGemeinsam mit Greenpeace Energy hat ein Bündnis aus Ökostromanbietern und Stadtwerken Mitte Juli 2015 Klage gegen Subventionen für das britische Atomkraftwerk Hinkley Point C eingereicht. Die Klage ist vom zuständigen Gericht der Europäischen Union angenommen worden und wurde inzwischen im offiziellen Amtsblatt veröffentlicht. Teil der Klagegemeinschaft sind neben Greenpeace Energy die Energieversorgung Filstal, die österreichische oekostrom AG sowie die Stadtwerke Aalen, Bietigheim-Bissingen, Bochum, Mainz, Mühlacker, Schwäbisch Hall und Tübingen.

EU-Beihilfegenehmigung für Hinkley Point offiziell veröffentlicht

Am 28. April 2015 ist die Genehmigung der Beihilfen für Hinkley Point C durch die Europäische Kommission im EU-Amtsblatts veröffentlicht worden. Damit ist die Kommissions-Entscheidung offiziell und es beginnt eine etwa zweimonatige Frist, in der eine Klage gegen die Entscheidung vor dem zuständigen EU-Gericht in Luxemburg eingelegt werden kann.

INFO Zum Originaltext der Entscheidung im EU-Amtsblatt gelangen Sie hier.