Mehrheit der Deutschen fordert von Bundesregierung Engagement gegen AKW-Projekte in der EU

68 Prozent der Deutschen fordern von der Bundesregierung, auf EU-Länder wie Polen, Tschechien, die Slowakei und Ungarn politisch einzuwirken, damit dort keine Atomkraftwerke gebaut werden. Das ist das Ergebnis einer neuen repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid im Auftrag von Greenpeace Energy.  Mehrheit der Deutschen fordert von Bundesregierung Engagement gegen AKW-Projekte in der EU weiterlesen

Protestival: Mit Windrädern, Demo und Kunst gegen Atomkraft

Fukushima und Tschernobyl: Zwei Namen, die sich für immer ins kollektive Gedächtnis eingebrannt haben – stehen sie doch für die größten Atomdesaster der Geschichte. Am 11. März jährt sich das Reaktorunglück von Fukushima zum fünften Mal, und am 26. April findet der 30. Jahrestag der Katastrophe von Tschernobyl statt. Beide Gedenktage bilden den zeitlichen Rahmen für das „Protestival“ in Berlin, das mit zahlreichen Veranstaltungen nicht nur an die Unglücke erinnern, sondern ein starkes Zeichen gegen Atomkraft setzen will.  Greenpeace Energy unterstützt dieses Engagement und ist mit seiner Kampagne vor Ort. Protestival: Mit Windrädern, Demo und Kunst gegen Atomkraft weiterlesen

Jetzt unterschreiben: Online-Petition gegen neue Atomkraftwerke in Europa

Wir fordern Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, sich gegen den Bau von Atomkraftwerken in Nachbarländern wie Polen und Tschechien sowie in Ungarn und der Slowakei einzusetzen. Zeigen auch Sie Flagge gegen neue AKW in Europa und appellieren Sie mit uns an die Kanzlerin, den riskanten und teuren Atom-Irrweg einiger EU-Staaten zu verhindern!

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Paks II kommt Verbraucher und Ökostrombranche in Deutschland teuer zu stehen

Gegen das geplante Atomkraftwerk Paks II in Ungarn hat Greenpeace Energy gemeinsam mit sechs deutschen Stadtwerken bei der EU-Kommission offiziell Beschwerde eingelegt. Die Unternehmen bewerten die geplante staatliche Finanzierung des AKWs als unrechtmäßige Beihilfe. Eine neue Studie des Berliner Analyseinstituts Energy Brainpool belegt zudem erstmals, dass ein staatlich finanziertes AKW Paks II den deutschen Energiemarkt zu Lasten von Ökostrom-Anbietern spürbar verzerren und das deutsche EEG-System mit dreistelligen Millionenbeträgen pro Jahr belasten dürfte.

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Neue Studie: Atommüll macht AKW-Projekte teurer als geplant

Das geplante britische Atomkraftwerk Hinkley Point C könnte um mehrere Milliarden Euro teurer werden als bisher geplant. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie der unabhängigen Atomexpertin Oda Becker im Auftrag des Ökoenergieanbieters Greenpeace Energy. Die Untersuchung nennt zu niedrig angesetzte Ausgaben für die Entsorgung von Atommüll sowie den möglicherweise nötigen Bau eines weiteren Endlagers in Großbritannien als Gründe für die Kostensteigerungen. Durch zusätzliche AKWs, Zwischenlager und Atommülltransporte steige zudem die Gefahr eines Nuklear-Unfalls.

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Wer sind die Konzerne hinter Hinkley Point C?

Electricité de France (EDF) ist Bauherr und Hauptanteilseigner des geplanten Atomkraftwerks Hinkley Point C. EDF betreibt in Frankreich 58 AKWs an 19 Standorten. Das 1946 gegründete Unternehmen ist derzeit der größte AKW-Betreiber weltweit. EDF gilt mit Verbindlichkeiten in Höhe von 55 Milliarden Euro als hoch verschuldet und sieht sich wachsenden Kosten für die Instandhaltung der alternden Reaktoren gegenüber.

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„Schwarzbuch Hinkley Point C“ vereint zahlreiche Studien und Dokumentationen

Welche Risiken birgt das in Großbritannien geplante Atomkraftwerk Hinkley Point C? Wie teuer wird die Atommüllentsorgung? Welche negativen Folgen haben die für das AKW vorgesehenen milliardenschwere Subventionen für Europas Energiezukunft? Diesen und weiteren Fragen rund um das umstrittene britische Atomprojekt widmet sich das neue „Schwarzbuch Hinkley Point C“. Die vom Ökoenergieanbieter Greenpeace Energy herausgegebene Publikation enthält auf kompakten 32 Seiten die Zusammenfassungen zahlreicher wissenschaftlicher Studien, Dokumentationen und Marktanalysen zum Thema.

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EPR-Reaktormodell unter Druck

Zusätzlich zu den hohen und langfristigen Subventionen sorgen die erheblichen Verzögerungen und Probleme bei den EPR Bauprojekten in anderen Ländern für begründete Zweifel an dem Projekt Hinkley Point C, schreibt die Atom-Expertin Oda Becker in ihrer neuen Studie zu Kosten und Risiken des umstrittenen Atomprojektes. 

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Auswirkungen von Hinkley Point C und weiteren AKW-Projekten auf den Strommarkt in Deutschland

Die im Auftrag der Klagegemeinschaft um Greenpeace Energy erstellte Studie von Energy Brainpool untersuchte 2015 die Wirkung eines subventionierten Betriebs von Hinkley Point C mit einer installierten Leistung von 3,2 Gigawatt. Hier finden Sie einen Überblick über die Ergebnisse und die Studie zum Download.

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Unfall nicht ausgeschlossen

Auch für das AKW Hinkley Point C und für andere neue AKWs sind schwere Unfälle mit immensen radioaktiven Freisetzungen nicht ausgeschlossen, schreibt die Atomexpertin Oda Becker in ihrer Studie (Download hier). Zusätzlich sind über einen langen Zeitraum Unfälle mit radioaktiven Freisetzungen im Rahmen der Zwischenlagerung und der Transporte der abgebrannten Brennelemente möglich. Gerade die bestehende Terrorgefahr ist in den Berechnungen zur Unfallwahrscheinlichkeit nicht berücksichtigt, dabei können die Konsequenzen katastrophal sein.

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