Neue Studie: Versorgungssicherheit trotz AKW-Abschaltungen stabiler denn je

Die Stabilität der deutschen Stromversorgung hat sich trotz des Atomausstiegs verbessert. Das ist das Ergebnis einer neuen Kurzstudie des Analyseinstituts Energy Brainpool im Auftrag des Ökoenergieanbieters Greenpeace Energy. Obwohl in der ersten Halbzeit des 2011 begonnenen und auf elf Jahre angelegten Atomausstiegs bislang neun Reaktoren mit einer Leistung von rund zehn Gigawatt weitgehend durch wetterabhängige erneuerbare Energien ersetzt wurden, ist die Stromversorgung deutlich seltener ausgefallen.  Neue Studie: Versorgungssicherheit trotz AKW-Abschaltungen stabiler denn je weiterlesen

Britische Regierung legt überraschend Hinkley Point auf Eis

Am Donnerstag erst hatte der Verwaltungsrat des EDF-Konzerns mit knapper Mehrheit grünes Licht für die hoch umstrittene Investition in das AKW-Projekt Hinkley Point C gegeben. Doch nur wenige Stunden später verschob die britische Regierung überraschend die für das Wochenende geplante offizielle Vereinbarung mit EDF über den Bau des AKWs auf den September.

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Greenpeace Energy übergibt Petition gegen AKW-Bauprojekte in Europa

Greenpeace Energy hat Vertretern des  Bundeskanzleramtes eine Petition übergeben, die die Regierung auffordert, konsequent gegen geplante Atomprojekte in Europa vorzugehen. Mit der von 62.425 Bundesbürgern unterzeichneten Petition appelliert die Energie-Genossenschaft an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), die Energiewende und den Atomausstieg auf europäischer Ebene zu verteidigen – und zu verhindern, dass in direkter Nähe zu Deutschland gefährliche Atomkraftwerke gebaut werden. Bislang hatte sich die Bundesregierung zwar immer wieder gegen den Bau hochsubventionierter AKWs in Europa ausgesprochen. Politisch oder juristisch hat Deutschland aber bisher – anders als etwa Österreich oder Luxemburg – keinerlei Schritte unternommen, um sich gegen diese Projekte konkret zu engagieren.

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Führte Oettinger Geheimgespräche über ungarisches Atomprojekt?

Greenpeace Energy fordert EU-Kommissar Günther Oettinger auf, öffentlich dazu Stellung zu nehmen, ob er mutmaßliche Geheimgespräche mit der ungarischen Regierung über den Bau des Atomkraftwerks Paks II geführt hat. Laut Medienberichten sei Oettinger im Mai zu einem inoffiziellen Treffen nach Budapest gereist. Dabei habe der deutsche EU-Kommissar dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán Unterstützung für das umstrittene AKW-Projekt signalisiert.

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Brexit: Klage gegen Hinkley-Subventionen vorerst nicht betroffen

Eine knappe Mehrheit hat in Großbritannien für den Austritt aus der Europäischen Union votiert. Die Klage von Greenpeace Energy gegen Subventionen für das britische AKW-Projekt Hinkley Point C ist davon vorerst nicht betroffen, sagt Sönke Tangermann, Vorstand bei Greenpeace Energy.

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Diese vier Hürden hindern EDF daran, Hinkley Point C zu bauen

Eine Menge hat sich verändert, seit Tony Blair das Vereinigte Königreich vor ziemlich genau einer Dekade auf den Bau neuer Atomkraftwerke festgelegt hat. Damals war die Rede davon, dass das erste AKW 2017 ans Netz gehen und Elektrizität für rund 24 Pfund pro Megawattstunde produzieren sollte. All dies scheint nun ziemlich absurd. Stattdessen sieht sich der französische staatliche Energiekonzern EDF, der Hinkley Point C bauen soll, mit fundamentalen Problemen konfrontiert. Ein Gastbeitrag von Doug Parr, Chefwissenschaftler bei Greenpeace Großbritannien.

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Kommentar zum Atomstrategie-Papier der EU-Kommission

Wie Spiegel Online berichtet, will die EU-Kommission die Atomkraft in Europa stärken: Ein entsprechendes Arbeitspapier sieht erleichterte Atom-Investitionen sowie eine engere technologische Zusammenarbeit zwischen EU-Staaten vor. Es kommentiert Sönke Tangermann, Vorstand bei Greenpeace Energy.

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Debatte im Bundestag: Bundesregierung muss engagierter gegen AKW-Projekte in der EU vorgehen

Grüne und Linke im Bundestag forderten heute von der Bundesregierung, sich stärker als bisher gegen Atomprojekte in anderen EU-Staaten zu engagieren. Das Parlament hatte am Morgen mehrere Anträge aus Regierungs- und Oppositionsfraktionen zum Thema Atomkraft diskutiert. Die Debatte kommentiert Sönke Tangermann, Vorstand bei Greenpeace Energy:

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