Mehr als 100 Milliarden Euro Subventionen für Hinkley Point

Nach neuen Berechnungen im Auftrag von Greenpeace Energy wird die Subventionierung des geplanten britischen Atomkraftwerks Hinkley Point C deutlich teurer. Laut einer Kurzanalyse des Instituts Energy Brainpool summieren sich allein die staatlich garantierten Vergütungszahlungen für das AKW während der Förderzeit von 35 Jahren auf rund 108 Milliarden Euro. Dies ist viermal so viel wie bislang bekannt und dürfte nach Einschätzung von Greenpeace Energy den Strommarkt in Europa spürbar verzerren.
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Greenpeace Energy warnt im Bundestag vor britischen Atombeihilfen

Das Parlament in Berlin hat im Sommer 2015 darüber beraten, ob Deutschland ebenfalls gegen die exorbitanten Subventionen für das AKW Hinkley Point C klagen soll – und damit dem Beispiel von Österreich, Greenpeace Energy und anderen folgt. Bevor es noch vor der Sommerpause zur Abstimmung im Plenum kommt, hatte am 17. Juni der Ausschuss für Wirtschaft und Energie zum Experten-Hearing geladen, damit die Abgeordneten sich ein Bild von den Beihilfen und ihren Folgen machen konnten. Neben Rechts- und Politikexperten wurde Greenpeace Energy – als einziges Unternehmen – ebenfalls angehört.
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Politische Vorstöße gegen Hinkley Point C auch in Deutschland

Die Debatte um britische Atombeihilfen nimmt auch hierzulande Fahrt auf: Länderminister und Oppositionsfraktionen wollen die Bundesregierung jetzt zur Klage gegen geplante britische Atombeihilfen bewegen. Greenpeace Energy begrüßt und unterstützt diese Vorstöße. Politische Vorstöße gegen Hinkley Point C auch in Deutschland weiterlesen

EU-Beihilfegenehmigung für Hinkley Point offiziell veröffentlicht

Am 28. April 2015 ist die Genehmigung der Beihilfen für Hinkley Point C durch die Europäische Kommission im EU-Amtsblatts veröffentlicht worden. Damit ist die Kommissions-Entscheidung offiziell und es beginnt eine etwa zweimonatige Frist, in der eine Klage gegen die Entscheidung vor dem zuständigen EU-Gericht in Luxemburg eingelegt werden kann.

INFO Zum Originaltext der Entscheidung im EU-Amtsblatt gelangen Sie hier.