Neue Studie: Windstrom ist billiger als Atomkraft

Der britische Strombedarf lässt sich erheblich kostengünstiger durch Windenergie in Kombination mit der ökologischen Speichertechnik Windgas decken, als dies mit dem geplanten Atomkraftwerk Hinkley Point C der Fall wäre. Das zeigt eine vom deutschen Ökoenergieanbieter Greenpeace Energy in Auftrag gegebene Kurzstudie des Analyseinstituts Energy Brainpool.

Neue Studie: Windstrom ist billiger als Atomkraft weiterlesen

Europäisches Parlament votiert für mehr Atomkraft-Förderung

Das Europäische Parlament hat eine Entschließung zur künftigen Energieunion angenommen, mit der der Energiebinnenmarkt in der EU verwirklicht, die Versorgung gesichert und die CO2-Emissionen gesenkt werden sollen. Das Problem: Der verabschiedete Bericht, mit dessen Absegnung das Parlament die EU-Kommission zum Handeln auffordert, enthält auch eine deutliche Förderung der Atomenergie in Europa: So sprechen sich die Abgeordneten dafür aus, dass die Kommission geeignete Rahmenbedingungen für jene Staaten schaffen solle, die die Atomenergie vorantreiben wollen. Greenpeace Energy kritisiert dieses politische Signal.

Europäisches Parlament votiert für mehr Atomkraft-Förderung weiterlesen

Zahl der symbolischen Klage-Unterstützer wächst

Die Klage von Greenpeace Energy gegen die exorbitanten Atombeihilfen findet starken öffentlichen Zuspruch: Mehr als 150 Verbände, Institutionen und Unternehmen haben bereits offiziell bekundet, das juristische Vorgehen gegen die Hinkley-Point-Beihilfen symbolisch zu unterstützen.

Zahl der symbolischen Klage-Unterstützer wächst weiterlesen

Appell an Klimakonferenz: Atomkraft ist keine Lösung

Greenpeace Energy appelliert an die Staatenvertreter auf der Pariser Klimakonferenz, Atomkraft als Alternative zu klimaschädlichen Energieerzeugungsarten kategorisch auszuschließen. Die Hamburger Energie-Genossenschaft wird mit dieser Forderung auch am kommenden Sonntag auf dem „Global Climate March“ in Berlin Präsenz zeigen. Von Montag an wollen die Vertreter von 196 Staaten in Paris ein verbindliches weltweites Klimaschutzabkommen aushandeln.

Appell an Klimakonferenz: Atomkraft ist keine Lösung weiterlesen

Nach Protesten: EU-Kommission will ungarisches AKW-Projekt Paks II nun doch beihilferechtlich prüfen

Die Europäische Kommission hat überraschend angekündigt, eine beihilferechtliche Untersuchung gegen die staatliche Finanzierung des in Ungarn geplanten Atomkraftwerks Paks II einzuleiten. Wie in der vergangenen Woche bekannt wurde, hatte Brüssel ursprünglich geplant, lediglich die fehlende Ausschreibung für das ungarische Atomprojekt untersuchen zu wollen. Unter anderem hatten die Umweltschutzorganisation Greenpeace Österreich und der Ökoenergieanbieter Greenpeace Energy dagegen protestiert. Die neue Ankündigung der Kommission, auch die beihilferechtlichen Aspekte von Paks II und mögliche Wettbewerbsverzerrungen zu überprüfen, kommentiert Sönke Tangermann, Vorstand bei Greenpeace Energy:

Nach Protesten: EU-Kommission will ungarisches AKW-Projekt Paks II nun doch beihilferechtlich prüfen weiterlesen

Brüssel darf Atombeihilfen für ungarisches AKW Paks II nicht ungeprüft lassen

Die Europäische Kommission hat entschieden, gegen Ungarn ein Verfahren wegen einer fehlenden Ausschreibung für das AKW-Projekt Paks II zu eröffnen. Laut Medienberichten will Brüssel deshalb nun die ungarische Regierung auffordern, keine weiteren Verträge für das Atomprojekt abzuschließen. Nicht untersuchen will die Kommission aber, ob die geplanten Milliarden-Beihilfen für Paks II gegen EU-Wettbewerbsrecht verstoßen.  Brüssel darf Atombeihilfen für ungarisches AKW Paks II nicht ungeprüft lassen weiterlesen

Weniger chinesisches Geld für Hinkley Point C?

Chinesische Atomkonzerne verringern offenbar ihr finanzielles Engagement beim umstrittenen AKW-Projekt Hinkley Point C. Anders als geplant wird beim morgen beginnenden Staatsbesuch des chinesischen Präsidenten Xi Jinping in Großbritannien laut Medienberichten keine offizielle Investitionsvereinbarung zwischen der britischen Regierung und chinesischen Investoren für den Bau des Atomkraftwerks im Südwesten Englands unterzeichnet. Zudem wollen die Staatskonzerne China National Nuclear Corporation (CNNC) und Chinese General Nuclear Power Group (CGN) deutlich weniger Geld in den Reaktorbau Hinkley Point C im Südwesten Englands stecken als angekündigt.

Weniger chinesisches Geld für Hinkley Point C? weiterlesen

Hinkley Point C: „Großer Elefant ohne Nutzen“

Die kritischen Stimmen gegen das Atomkraftwerk Hinkley Point C sind nun auch in Großbritannien selbst nicht mehr zu ignorieren. Politiker, Finanz- und Energieanalysten melden sich in den letzten Wochen immer häufiger zu Wort, auch große Tages- und Wochenblätter berichten und kommentieren kritisch. Quer durch die politische Parteien- und Presselandschaft wächst die Zahl der Kritiker und Gegner des Projektes. Auch wenn die Beweggründe breit gefächert sind, der Tenor ist deutlich: Stoppt Hinkley!
Hinkley Point C: „Großer Elefant ohne Nutzen“ weiterlesen

Bundestag votiert gegen deutsche Hinkley-Klage

Zu später Stunde stimmte der Bundestag gegen zwei Oppositionsanträge, die die Bundesregierung zur Klage gegen die Subventionen für Hinkley Point C aufforderten. Doch wer meinte, die abendliche Abstimmung fände ganz routinemäßig vor leeren Rängen statt, wurde eines besseren belehrt: Vor fast 600 Abgeordneten flammte die politische Diskussion um die umstrittenen Milliarden-Beihilfen noch einmal auf – und zeigte: Auch innerhalb der Regierungskoalition gibt es Kritik.

Bundestag votiert gegen deutsche Hinkley-Klage weiterlesen

Kommentar: „Haltung der Bundesregierung zu Hinkley Point C grenzt an Ignoranz“

Die jetzt bekannt gewordene Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage von Bündnis90/ Die Grünen im Bundestag geht nur unzureichend auf die umstrittenen Beihilfen für das britische AKW Hinkley Point C ein. Marcel Keiffenheim, Leiter Politik und Kommunikation bei Greenpeace Energy kommentiert:

Kommentar: „Haltung der Bundesregierung zu Hinkley Point C grenzt an Ignoranz“ weiterlesen