Kommentar zum Atomstrategie-Papier der EU-Kommission

Wie Spiegel Online berichtet, will die EU-Kommission die Atomkraft in Europa stärken: Ein entsprechendes Arbeitspapier sieht erleichterte Atom-Investitionen sowie eine engere technologische Zusammenarbeit zwischen EU-Staaten vor. Es kommentiert Sönke Tangermann, Vorstand bei Greenpeace Energy.

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Debatte im Bundestag: Bundesregierung muss engagierter gegen AKW-Projekte in der EU vorgehen

Grüne und Linke im Bundestag forderten heute von der Bundesregierung, sich stärker als bisher gegen Atomprojekte in anderen EU-Staaten zu engagieren. Das Parlament hatte am Morgen mehrere Anträge aus Regierungs- und Oppositionsfraktionen zum Thema Atomkraft diskutiert. Die Debatte kommentiert Sönke Tangermann, Vorstand bei Greenpeace Energy:

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EDF vertagt Investitionsentscheidung für britisches AKW-Projekt um Monate

Electricité de France (EDF), der verantwortliche Konzern für das geplante Atomkraftwerks Hinkley Point C in Großbritannien, verschiebt laut Medienberichten seine für Anfang Mai vorgesehene Investitionsentscheidung für den umstrittenen AKW-Bau auf September. Die Entscheidung kommentiert Marcel Keiffenheim, Leiter Politik und Kommunikation bei Greenpeace Energy:
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Gabriel: Atomkraft ist teuer und schafft weniger Arbeitsplätze als Erneuerbare

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Wirtschaftsminister Gabriel eröffnete die Konferenz zusammen mit Außenminister Frank-Walter Steinmeier. Fotos (2): Christoph Rasch / Greenpeace Energy eG

Auf der internationalen Konferenz „Berlin Energy Transition Dialogue“, die am Morgen in Berlin begann, hat der deutsche Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) den Atomausstieg bis 2022 verteidigt.  Gabriel: Atomkraft ist teuer und schafft weniger Arbeitsplätze als Erneuerbare weiterlesen

Veranstaltungsreihe zu Jahrestagen von Fukushima und von Tschernobyl gestartet

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Paks II kommt Verbraucher und Ökostrombranche in Deutschland teuer zu stehen

Gegen das geplante Atomkraftwerk Paks II in Ungarn hat Greenpeace Energy gemeinsam mit sechs deutschen Stadtwerken bei der EU-Kommission offiziell Beschwerde eingelegt. Die Unternehmen bewerten die geplante staatliche Finanzierung des AKWs als unrechtmäßige Beihilfe. Eine neue Studie des Berliner Analyseinstituts Energy Brainpool belegt zudem erstmals, dass ein staatlich finanziertes AKW Paks II den deutschen Energiemarkt zu Lasten von Ökostrom-Anbietern spürbar verzerren und das deutsche EEG-System mit dreistelligen Millionenbeträgen pro Jahr belasten dürfte.

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„Schwarzbuch Hinkley Point C“ vereint zahlreiche Studien und Dokumentationen

Welche Risiken birgt das in Großbritannien geplante Atomkraftwerk Hinkley Point C? Wie teuer wird die Atommüllentsorgung? Welche negativen Folgen haben die für das AKW vorgesehenen milliardenschwere Subventionen für Europas Energiezukunft? Diesen und weiteren Fragen rund um das umstrittene britische Atomprojekt widmet sich das neue „Schwarzbuch Hinkley Point C“. Die vom Ökoenergieanbieter Greenpeace Energy herausgegebene Publikation enthält auf kompakten 32 Seiten die Zusammenfassungen zahlreicher wissenschaftlicher Studien, Dokumentationen und Marktanalysen zum Thema.

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Unfall nicht ausgeschlossen

Auch für das AKW Hinkley Point C und für andere neue AKWs sind schwere Unfälle mit immensen radioaktiven Freisetzungen nicht ausgeschlossen, schreibt die Atomexpertin Oda Becker in ihrer Studie (Download hier). Zusätzlich sind über einen langen Zeitraum Unfälle mit radioaktiven Freisetzungen im Rahmen der Zwischenlagerung und der Transporte der abgebrannten Brennelemente möglich. Gerade die bestehende Terrorgefahr ist in den Berechnungen zur Unfallwahrscheinlichkeit nicht berücksichtigt, dabei können die Konsequenzen katastrophal sein.

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Kommentar: EDF-Konzern verschiebt erneut Investitionsentscheidung

Die Unsicherheit beim Bau von Hinkley Point C wächst. Der französische Energiekonzern Electricité de France (EDF) hat laut übereinstimmenden Medienberichten seine für heute geplante Investitionsentscheidung für den Bau des Atomkraftwerks Hinkley Point C in Großbritannien erneut vertagt. Damit verzögert sich abermals der Baubeginn für das umstrittene AKW, dessen Betrieb der britische Staat mit umfangreichen Subventionen finanzieren will. Es kommentiert Sönke Tangermann, Vorstand von Greenpeace Energy.
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