Greenpeace Energy übergibt Petition gegen AKW-Bauprojekte in Europa

Greenpeace Energy hat Vertretern des  Bundeskanzleramtes eine Petition übergeben, die die Regierung auffordert, konsequent gegen geplante Atomprojekte in Europa vorzugehen. Mit der von 62.425 Bundesbürgern unterzeichneten Petition appelliert die Energie-Genossenschaft an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), die Energiewende und den Atomausstieg auf europäischer Ebene zu verteidigen – und zu verhindern, dass in direkter Nähe zu Deutschland gefährliche Atomkraftwerke gebaut werden. Bislang hatte sich die Bundesregierung zwar immer wieder gegen den Bau hochsubventionierter AKWs in Europa ausgesprochen. Politisch oder juristisch hat Deutschland aber bisher – anders als etwa Österreich oder Luxemburg – keinerlei Schritte unternommen, um sich gegen diese Projekte konkret zu engagieren.

Greenpeace Energy übergibt Petition gegen AKW-Bauprojekte in Europa weiterlesen

Interview: „30 Jahre nach Tschernobyl droht eine Wiederkehr der Atomkraft in Europa“

Es klingt unglaublich, ist aber bittere Realität: Während zum Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl Politiker, Wissenschaftler und Kommentatoren eindringlich vor der nuklearen Risikotechnologie warnen, rüstet die europäische Atomlobby zum Showdown: Konzerne und Regierungen wollen um jeden Preis den Bau neuer AKWs durchdrücken. 30 Jahre nach dem Super-GAU in der Ukraine droht eine Wiederauferstehung der Atomkraft in der EU, finanziert durch Multimilliarden-Subventionen aus Steuergeldern. Der deutsche Ökoenergieanbieter Greenpeace Energy gehört in Deutschland zu den engagiertesten Gegnern der geplanten AKW-Neubauten. Wir sprachen mit Vorstand Sönke Tangermann über drohende Szenarien und erste Protest-Erfolge.
Interview: „30 Jahre nach Tschernobyl droht eine Wiederkehr der Atomkraft in Europa“ weiterlesen

Mehrheit der Deutschen fordert von Bundesregierung Engagement gegen AKW-Projekte in der EU

68 Prozent der Deutschen fordern von der Bundesregierung, auf EU-Länder wie Polen, Tschechien, die Slowakei und Ungarn politisch einzuwirken, damit dort keine Atomkraftwerke gebaut werden. Das ist das Ergebnis einer neuen repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid im Auftrag von Greenpeace Energy.  Mehrheit der Deutschen fordert von Bundesregierung Engagement gegen AKW-Projekte in der EU weiterlesen

Protestival: Mit Windrädern, Demo und Kunst gegen Atomkraft

Fukushima und Tschernobyl: Zwei Namen, die sich für immer ins kollektive Gedächtnis eingebrannt haben – stehen sie doch für die größten Atomdesaster der Geschichte. Am 11. März jährt sich das Reaktorunglück von Fukushima zum fünften Mal, und am 26. April findet der 30. Jahrestag der Katastrophe von Tschernobyl statt. Beide Gedenktage bilden den zeitlichen Rahmen für das „Protestival“ in Berlin, das mit zahlreichen Veranstaltungen nicht nur an die Unglücke erinnern, sondern ein starkes Zeichen gegen Atomkraft setzen will.  Greenpeace Energy unterstützt dieses Engagement und ist mit seiner Kampagne vor Ort. Protestival: Mit Windrädern, Demo und Kunst gegen Atomkraft weiterlesen

Jetzt unterschreiben: Online-Petition gegen neue Atomkraftwerke in Europa

Wir fordern Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, sich gegen den Bau von Atomkraftwerken in Nachbarländern wie Polen und Tschechien sowie in Ungarn und der Slowakei einzusetzen. Zeigen auch Sie Flagge gegen neue AKW in Europa und appellieren Sie mit uns an die Kanzlerin, den riskanten und teuren Atom-Irrweg einiger EU-Staaten zu verhindern!

WeAct_Logo_rot>> Hier geht es direkt zur Online-Petition

>> Hier können Sie die Unterschriftenliste herunterladen

Jetzt unterschreiben: Online-Petition gegen neue Atomkraftwerke in Europa weiterlesen

Protestpostkarten an Ministerium übergeben

Fast 17.000 Menschen haben sich in nur vier Wochen entweder per E-Mail, Online-Petition oder per Postkarte an unserer Mitmach-Aktion NO POINT beteiligt, mit der wir die Bundesregierung zu einer Klage gegen die unsinnigen Subventionen für Hinkley Point C aufrufen. Tausende Postkarten wurden jetzt an das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) übergeben.

Protestpostkarten an Ministerium übergeben weiterlesen

Bundestags-Petition zu Hinkley Point startet

Ab sofort können Verbraucherinnen und Verbraucher direkt beim Deutschen Bundestag eine öffentliche Petition unterstützen, in der Greenpeace Energy die Bundesregierung dazu aufruft, gegen die milliardenschweren Beihilfen für das AKW Hinkley Point C vorzugehen. Die Online-Petition ist eine Ergänzung unserer laufenden NO POINT-Kampagne. Je größer die Unterstützung für unsere Petition, desto größer ist die Chance, dass sich der Bundestag in Zukunft erneut mit den Subventionen für Hinkley Point C und andere AKW in Europa befassen muss. Hier geht es direkt zur Petition.

Bundestags-Petition zu Hinkley Point startet weiterlesen

So antworten die Parlamentarier auf unsere Mitmach-Aktion

Im Rahmen der NO POINT Mitmach-Kampagne von Greenpeace Energy haben bereits tausende Unterzeichner eine Protest-Mail  an ihre Bundestagsabgeordneten gesendet. Damit fordern die Verbraucherinnen und Verbraucher die MdBs auf, sich für konkrete juristische Schritte gegen die Beihilfegenehmigung der Europäischen Kommission einzusetzen. Die Reaktionen der Abgeordneten auf diese Mails fielen recht unterschiedlich aus. Das Spektrum der Antwortschreiben reichte von einer deutlichen Positionierung gegen die Kommissionsentscheidung und der Befürwortung einer Nichtigkeitsklage der Regierung bis hin zum schlichten Verweis auf „geringe Erfolgschancen“ oder die Entscheidungshoheit der Kommission. So antworten die Parlamentarier auf unsere Mitmach-Aktion weiterlesen

Bundestag will Petition zu Atombeihilfen nicht veröffentlichen

Der Bundestag will eine von Greenpeace Energy beantragte öffentliche Petition zu den Beihilfen für das britische AKW Hinkley Point C vorerst nicht zulassen. In einem von der Hamburger Energie-Genossenschaft heute veröffentlichten Schreiben begründet der Petitionsausschuss seine Entscheidung damit, dass eine solche Petition „nicht den gewünschten Erfolg haben“ werde. Dabei entscheidet der Bundestag erst in einigen Wochen, ob die Bundesregierung zu juristischen Schritten gegen die britischen AKW-Subventionen aufgefordert werden soll – Zeit, in der sich Bürger per Petition gegen die Milliardenbeihilfen aussprechen könnten.

Bundestag will Petition zu Atombeihilfen nicht veröffentlichen weiterlesen